Allgemeines

Die Siegerlandhütte wurde in den Jahren 1928/29 im Talschluss des Windachtales östlich des bekannten Wintersportortes Sölden im Ötztal errichtet und im Jahre 1930 eingeweiht. Sie liegt in 2.710 m Höhe unmittelbar am Fuße der höchsten Berge der Stubaier Alpen. Nach mehrfachen Erweiterungen und Renovierungen zeigt sich heute die bauliche Substanz in einem ausgezeichneten Zustand. Nahezu alle erforderlichen Bauarbeiten und Unterhaltungsmaßnahmen in der Hütte und herum werden von Sektionsmitgliedern in regelmäßigen ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen praktisch kostenlos für die Sektion durchgeführt. Die Verbundenheit der Mitglieder mit ihrer Hütte ist das wertvollste Kapital unseres Vereins.

Die Siegerlandhütte ist nicht nur bei unseren Mitgliedern ein beliebtes Wanderziel. Zahlreiche Siegerländer betrachten unser Bergsteigerheim als ein Stück Heimat im Hochgebirge. Nicht wenige Menschen sehen in dem langen Anstiegsweg von Sölden eine sportliche Herausforderung und eine Bestätigung ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit. Wir registrieren pro Jahr zwischen 1.500 und 2.000 Besucher in unserer Hütte, die nicht nur aus dem Siegerland sondern darüber hinaus aus aller Welt kommen.


Zugänge:

Aus dem Söldener Ortsteil Windau auf markiertem Weg ins Windachtal hinein, nach ca.  ½ Stunde Überquerung der Windache und Aufstieg zum breiten Fahrweg sowie auf diesem weiter das Tal hinauf bis zum Gasthof Fiegl. Bis hierhin kann auch mit einem Linienbus gefahren werden. Vom Gasthof weiter auf zunächst breitem Weg bis zum Abzweig der Wege zur Hildesheimer Hütte, danach auf gutem Bergweg weiter das Tal hinauf bis zur Talstation der Materialseilbahn zur Siegerlandhütte (ab hier ist Rucksacktransport möglich) und von dort auf zwei Varianten zur Hütte. Von Sölden etwa 5 bis 6 Stunden, vom Gasthof "Fiegl" ca. 4 Stunden. Abfahrtszeiten bitte vor Ort überprüfen. Fahrplan des ÖVG.

oder

Aus Südtirol von der Schönauer Alm an der Brücke der Timmelsjochstraße über die Passer durch das oberste Passeiertal (Timmelsalm) auf markiertem Bergweg über mehrere Talstufen hinauf zum schön gelegenen Timmler Schwarzsee, an diesem vorbei bis zur Abzweigung Becherhaus (Schwarzwandscharte), von dort links hinauf zur Windachscharte. Ab hier geht es nach einem kurzen Stück in Nordostrichtung über den Windachkamm Abstieg ins weite Kar des ehemaligen Östlichen Scheiblehnferners und zur Hütte, insgesamt ca. 4,5 Stunden.